Vor fast fünf Jahren, im Oktober 2004,  änderte sich für den gequälten Hutch sein ganzes Leben. Aus Hutch wurde langsam ein glücklicher Charly.
Charly erinnert sich an seine lange Leidenszeit und seine Rettung. Für diesen Rückblick schlüpft er noch mal in das Fell von Hutch. ©
 

Die Tür öffnete sich und alle meine Pfotenbrüder sprangen in Panik über mich hinweg, um sich vor dem was kommen sollte hinter mich zu verstecken.
Gequält schrie ich auf, da sie in ihrer Panik, blind vor Angst wieder einmal tief in meine Wunden traten.
Ein helles,warmes Licht erstrahlte durch die geöffnete Tür. Stasky einer meiner Pfotenbrüder schob neugierig sein ängstliches Näschen über mich und schaute erstaunt zur Türe hin.


*Du Hutch schau mal,da sind Engel*
Ach,was hätte ich ihm sabbern sollen? Die Wahrheit? Das es keine Engel für uns Hundchen gibt? Stasky war noch jung,er hatte noch die Hoffnung in sich, die Hoffnung, einmal das zu erleben was unsere Hundemama uns einst als Welpchen gesabbert hatte, während sie uns zärtlich so voller Liebe abschleckte *hachseufz* 
 
Die Hoffnung, die ich doch auch selber so viele Jahre in mir trug, bis ich kapierte das die sanfte Stimme meiner Hundemama damals wohl bloß nur ein süßer dummer Welpentraum gewesen sein musste
 
Ich spürte Staskys hoffnungsvolle Erregung hinter mir, doch ich hob nicht einmal meinen Kopf. Warum auch? Mir war klar, dass irgendwann auch ich an die Reihe kommen würde diesen Raum zu verlassen, wie so viele andere vor mir auch schon.
Wo sich die Tür öffnete, unser Mensch hereinkam, sich einen von uns Hunden schnappte, ihn mit sich nahm aus unseren Raum, ich dann draußen meinen Pfotenbruder, meinen Menschen hörte und ja dann dieser laute Knall.
Diesen Knall, der mich jedesmal erzittern lies, weil eine unheimliche Stille darauf folgte.
 
Nie ist jemals einer unserer Pfotenbrüder nach diesem Knall wieder zu uns in den Raum zurückgekommen.
 
Also, warum sollte ich aufschauen?
Ich war alt, meine Wunden bluteten und mein Körper, meine Seele waren verbraucht.
Ich wußte, spürte das, wenn sich das nächstemal die Tür öffnete und unser Mensch hineinkäme, dass ich Hutch ihm dann folgen müßte. Folgen müsste hinaus, dort wo nach dem riesen Knall diese unheimliche Stille käme.
 
Sollte es nun so weit sein?
Ich spürte die Erregung meiner Pfotenbrüder hinter mir und duckte mich noch tiefer in den Boden hinein. Wollte mich unsichtbar machen, wollte nicht raus aus diesem Raum.
Eine Hand berührte mich und ich schrie voller Panik auf, schnappte nach dieser Hand, wollte nicht raus aus diesem Raum. War wie von Sinnen in dem Moment
 
Wie aus dickem Nebel hörte ich diese sanfte Stimme, die beruhigend auf uns Hunde einredete. Aus angstgeweiteten Augen blickte ich um mich, schnappend hinauf zu dieser Stimme und ich sah den Engel der Hoffnung.
 
Mit einigen anderen Menschen kam dieser Engel zu uns in den Raum, nahmen uns mit hinaus in diese für uns so ganz und gar fremde Welt. Ich selber bekam nicht viel davon mit. Meine Wunden schmerzten zu sehr, doch ich spürte Hoffnung aufkeimen bei meinen Pfotenbrüdern. Spürte eine unerklärliche Wärme um mich herum, die ich zuletzt am Bauch meiner Hundemama gespürt hatte.
War es etwa so weit?
Würde ich nun zu meiner Mama zurückkehren, die schon vor so langer Zeit von mir gegangen ist? Zum erstenmal seid unzähligen Jahren spürte ich ein leises hoffnungsvolles Ziehen ganz tief in meiner Seele. Es tat so weh das ich erneut aufschrie.
 
Wie viel Zeit vergangen war, ich weiß es nicht mehr.
Stille erfüllte den Raum dort, wo ich lag. Ein fremder Duft umhüllte mich. Wo war ich?
Langsam öffnete ich meine Augen, konnte mich kaum bewegen weil,...ich blickte an mir hinunter, blickte langsam scheu auf und da sah ich sie " unseren Engel der Hoffnung "
 
Ein helles Licht umstrahlte sie, ein Licht so voller Wärme und Liebe.
Ich sah die Hand, die so zögernd auf mich zukam, hörte diese sanfte Stimme, die so zärtlich zu mir sprach...................
In diesem Moment wußte ich, dass dies nur ein dummer, blöder Traum sein konnte, an dem sich so ein hoffnungloser alter Hund wie ich Hutch es war, als letzten Lebendswillenzipfel festkrallte.
 
Meine Wunden schmerzten nicht mehr so dolle. Ich spürte zärtliche Hände von vielen Engeln auf mir. Hörte so viele sanfte Stimmen, die zu mir sprachen; und immer wieder sah ich diesen einen Engel vor mir.
Jenen Engel der noch heute für viele andere kleine Hundepfötchen der Engel der Hoffnung ist.
 
Scheu und zögerlich wagte ich ganz geduckt die ersten Schritte, in diese für mich so fremden neuen Welt. Meine Augen blickten so voller Angst und Hilflosigkeit.
 
Und ich sah meinen Engel umhüllt in diesem warmen hellen Licht.
Dieses warme Licht, was tief bis in meine kleine kaputte Hundeseele drang.
 
Zum erstenmal spürte ich diesen kleinen Funken Hoffnung in mir wieder aufkommen.
 
Diesen kleinen Funken Hoffnung,  den du mir schenktest mein Engel und der bis heute noch ganz tief in meiner Seele diese nie gekannte Wärme ausstrahlt.
 
Fast ein Jahr ist seit jenem Tage vergangen.

Ja ich bins`,dein alter scheuer, hoffnungsloser, ängstlicher kleiner Hutch.
 
Du gabst mir damals den Funken Hoffnung, der mir die Kraft gab wieder an meinem kleinen dummen Welpentraum von damals zu glauben. Noch heute spüre ich deine Wärme in mir.
 
Danke dir mein Engel Mae


 
in inniger unvergessener Liebe


dein kleiner Hutch

 

Als es mir etwas besser ging, meine Wunden schmerzten nicht mehr so dolle, brachte man mich wieder fort von diesem Raum, der mir, so viel Hoffnung gab.
 
Ich hatte Angst, dass man mich nun wieder zurück zu meinem Menschen brachte.
Ja, ich gebe es zu mein Innerstes schrie auf, wollte nicht mehr dort hin zurück.
Wollte bei den Engeln bleiben.
 
Völlig verzweifelt verkroch ich mich wieder ganz tief in mich selber.
 
Du sagtest mir zwar ich bräuchte keine Angst zu haben, ach bitte verzeih mir, dass ich Dir in diesem Moment nicht glaubte. Zu tief saß doch die Angst in mir, dass was ich gerade wiedergefunden hatte, dieses kleine Fünkchen Hoffnung in mir,das ich diese wieder verlieren würde.
 
Ich weiß ich habe euch viel Kummer bereitet. Dabei habt ihr mich in so einem wunderschönen Raum gebracht, soviel Liebe und Wärme gab es da aber ich, weißt du Mae, all das was du mir in der kurzen Zeit gegeben hattest, mein kleines dummes Köpfchen immer wieder hämmerte es mir ein:
 
*hör auf zu träumen alter Hund, für dich gibt es diesen Welpentraum nicht*
 
Ja ich weiß, in meiner Verzweiflung habe ich immer wieder hilflos in meine verheilenden Wunden gebissen. Habe Euch damit sehr weh getan, weil Ihr mir doch helfen wolltet. Aber wisst Ihr,ich wollte den Schmerz spüren, wollte aufwachen, wollte endlich wissen was wirklich mit mir passiert.
 
Aber egal wie oft und tief ich auch in meine Wunden biss, ich wachte nicht auf.
 
Ich kam damit nicht klar, verzweifelt begann ich nun mich an Euch zu klammern, um mich dann sofort wieder scheu und hilflos zurückzuziehen.
 
Meine Seele schrie nach Eurer Liebe und Nähe, doch mein kleines dummes Köpfchen...,ach ich kannte es doch nicht anders, mein ganzes Leben lang.
 
Hin und hergerissen in meinen Gefühlen verbrachte ich nun die erste Zeit bei Euch in der Pension. Ständig dieses Bangen, Hoffen in mir, dieses hilflose Festhalten.
 
Dann kam jener Tag.
Du warst auch da Mae, mit vielen anderen Engeln
Ich weiß noch wie du dich zärtlich zu mir runterbeugtest, mich sanft streicheltest; und mir sagtest, dass nun die Zeit für mich gekommen wäre nach Hause zu gehen. Nach Hause auf ein neues Sofa, wo ich alter Hutch noch mal glücklich werden könnte
 
Ich spürte in diesem Moment, dass ich Dich nie wiedersehen würde. Dich nie wieder spüren oder gar Deinen Duft riechen könnte. Ganz weit öffnete ich drum in diesem Moment mein kleines Seelchen und nahm Dich ganz in mir auf.
Denn ich wollte Dich nicht mehr verlieren Mae.
Dann stand dieser andere Engel auf einmal neben Dir, Sandra hast du ihn genannt
Du sagtest mir, dass Sandra mich nun in ihrem Auto mitnehmen würde, weil der Ort meines neuen Sofas ganz, ganz weit entfernt lag.
Das Sandra nun gekommen ist, um mir und vielen anderen Hundchen auf dem Weg unseres Welpentraumes uns beschützend und sicher zu begleiten.
Damit wir uns nicht verlaufen glaube ich.

Ich wurde in eine große Box gesetzt. Hilflos wollte ich noch einmal alles erhaschen, riechen, erblicken was mir so wertvoll geworden war in der letzten Zeit.


Mein Herz zog sich schmerzlich zusammen. Was würde nun passieren?
 
Noch einmal schaute ich in deine Augen Mae.
Ein letztesmal sah ich deine Liebe, spürte dieses kleine dumme Ziehen tief in meiner Seele, denn ich wußte ich würde dich nie wiedersehen.
Doch deine Liebe, dein Geruch Mae ich habe ihn mitgenommen in dieser Box.
 
Sandra und die anderen Engel setzten uns nun übereinander und wie es grade ging ins Auto. Logisch das wir in unserer Hilflosigkeit nun etwas nervös wurden. Aber wir spürten auch die Wärme die von euch ausging. Spürten das ihr nicht böse ward.

Als der Wagen startete wußte ich`, dass ich meinen Engel Mae nun dort in meinem Land zurücklassen mußte. Zurücklassen musste, weil dieser Engel nicht nur für mich kleinen alten Hutch da war.Sondern noch für viele andere Hundepfötchen da sein musste, die so verzweifelt sind wie ich es mal war. Jenen Hundepfötchen die sich hilflos an dem kleinen Hoffnungsschimmer klammerten, dem Hoffnungsschimmer der unter uns kleinen Notpfötchen  Engel Mae heißt.
 
Doch du gabst mir und all den anderen Hunden im Auto den Engel Sandra mit auf unseren Weg. Dem Weg der uns unserem Welpentraum näher bringen würde.
Verunsichert saßen wir da in unseren Boxen, konnten es gar nicht fassen, dass es Menschen gab die den weiten, weiten langen Weg auf sich nahmen nur um uns Hunde aus der Hölle in ein neues Leben zu bringen.
Wie sollten wir dies auch begreifen, war uns doch von klein auf eingedrillt worden, dass unser Leben nichts wert war.
 
Die Unsicherheit was nun auf mich zukam, lies mich zwischendurch kraftlos eindösen.
So lange ging nun schon diese Fahrt und ihr, ihr Engel die uns begleitetet, woher nahmt ihr die Kraft? Die Kraft diese lange Fahrt durchzuhalten und gleichzeitig noch uns Hundchen so liebevoll mit euren sanften Stimmen zu beruhigen?
 
Hoffnung kam in unseren Boxen hoch. Spürten wir doch diese Geborgenheit diese Sicherheit, die von euch austrahlte. Ja wir fühlten das uns bei euch nix passieren konnte, egal wohin ihr uns auch bringen würdet.
Ja dieser Mensch, der solche Pfötchen wie wir über die große Straße zu ihrem kleinen Welpentraum bringt, der kann auch nur ein Engel sein, so wie unsere Mae.
 
Liebevoll sog ich den Duft von Engel Sandra ein, wollte ihn ganz tief in meiner Seele unvergessen hineinsetzen, dort wo auch schon der Duft von Mae war.
 
Wie lange wir fuhren, ich weiß es nicht mehr.
Wir schreckten auf, als unser Auto auf einmal anhielt, langsam weiterfuhr, ein Tor passierte ja und dann ...............................................................................

Fassungslos schauten wir Hunde aus unseren Boxen. So viele Menschen waren da.
Zuerst konnten wir es gar nicht glauben, dass dies Menschen waren, die schon sehnsüchtig auf uns, auf uns Hundchen gewartet hatten.

Hilflos liefen wir erstmal total verunsichert herum. Ich konnte es gar nicht fassen, was da um mich herum geschah.
Ich sah meine Pfotenfreunde aus dem Auto, wie sie von liebevollen Menschen begrüßt wurden, auf den Arm genommen wurden, ganz dolle herzlich geknuddelt wurden, so als würden sie sich nach so langer Zeit endlich wiedersehen.
 
Wieder hämmerte es hilflos in meinem Köpfchen: *Hutch das ist nicht die Wirklichkeit du träumst nur*
 
Unsicher und geduckt lief ich ziellos umher,was geschah hier mit uns?


 
Meine Augen suchten verzweifelt meinen Engel Sandra.
Da, ja da war sie. Mein Herzchen bollerte wie verrückt. Zögernd stakste ich auf sie zu, denn neben ihr standen noch zwei weitere Menschen. Ich guggte Sandra an guggte dann fragend die beiden Menschen an.
 
An deinem Blick Sandra spürte ich, dass die Zeit gekommen war, wo sich unsere Wege wieder trennen würden.Tief in mir spürte ich diesen leisen Schmerz. Denn ich wußte in diesem Moment, dass auch wir Beide uns nie wieder sehen würden.
Ja, Sandra ich bin's dein alter kleiner unsicherer Hutch.
Und noch heute nach fast einem Jahr, wenn ich in der Ferne ein großes Auto sehe, glaube ich dich in diesem Auto zu sehen.
Dich Engel der uns auf den Weg zu unserem kleinen Welpentraum über die große Straße begleitet hat.
Noch heute spüre ich deine Liebe deine Wärme in mir.
 
danke dir mein Engel Sandra


in inniger unvergessener Liebe

dein kleiner Hutch

 

Ich blickte zu den beiden Menschen scheu hoch. Waren sie nun meine neuen Menschen? Mein Herzchen bollerte ganz wild. Wie sollte ich mich nun verhalten?
 
Doch während ich noch am grübeln war, was nun richtig wäre, beugte sich mein Engel Sandra zu mir runter und sprach ganz sanft:
*schau mal Hutch, diese beiden Menschen, die Familie Mann, werden dich nun zu deinem neuen Zu Hause bringen,zu deinem neuen Menschen, der wohl schon ganz sehnsuchtsvoll auf dich wartet.
 
Ich guggte hoch zu den Beiden, blickte zurück zu den anderen Hunden, die freudig scheu wedelnd, ängstlich sich an ihre neuen Menschen fest anschmiegten.
In meinem Köpfchen donnerte wieder dieser eine blöde Satz:
*Siehst du alter Junge und du dachtest....,ach was bist du doch blöd*
 
Noch ein letztes mal sog ich tief den geborgenen Duft Sandras in mir ein, als sie sich so ganz liebevoll von mir verabschiedete. Wäre ich mutiger gewesen, ich glaube ich hätte mich an sie geklammert und ihr gezeigt das ich nicht von ihr meinem Engel weg wollte.
 
Schon nahmen Achim und Birgit mich an die Leine und man führte mich zu einem weiteren etwas kleinerem Auto. Im Auto saß eine wunderschöne Hündin, die mich ganz groß anschaute. Mein Herzchen schrumpfte noch mehr zusammen als ich sie sah. Sie würde bestimmt nicht wollen, dass ich alter gebrauchter Hund in ihr Reich, ihr Auto steigen würde. Während Achim mich hinten in den Kombi reinsetzte, blickte ich ganz dolle ängstlich zu dieser Hündin hin.

 Doch ihre Augen blickten ganz sanft. *Hab keine Angst, meine Menschen sind ganz dolle lieb, die tun dir nix*
 
Wieder war ich auf der Straße, fuhr einem unbekannten Ziel entgegen.
Die sanften Stimmen meiner beiden von Sandra gesandten Engel, liesen mich schläfrig werden. Zu viel war in den letzten Stunden, in der letzten Zeit auf mich eingestürzt. Um ganz ehrlich zu sein, ich begriff eigentlich immer noch nicht was mit mir altem Hund, seit Stasky damals zu mir sagte *schau mal ein engel* eigentlich geschah. Woher kamen auf einmal all die Menschen? All die Engel?
 
Fragend blickte ich zu der Hündin vor mir auf dem Rücksitz hin. Ob sie mir helfen konnte, ein bisschen das hier alles zu begreifen?
 
*Weißt du Hutch, meine Menschen haben damals einen Notruf bekommen, von zwei anderen Menschen die Claudia und Manfred hießen. Die beiden suchten jemanden ganz dringend, der einen Hund zu seinem Menschen fahren könnte, weil dieser kein Auto hat und Autofahren auch nicht vertragen kann und drum ganz dolle verzweifelt ist. Ja und dann haben meine beiden Menschen, weil sie ja ein Auto haben sich einfach gesagt, dem kann doch geholfen werden. Drum bist du nun auch hier in unserem Auto, also habe keine Angst*
 
Ich guggte sie ganz erstaunt an.
*Sind deine Menschen auch Engel?*
 
Zärtlich blickte die Hündin kurz zu ihren beiden Menschen und sagte ganz leise:
*Ja das sind sie, und glaube mir kleiner Hutch, sie werden dich nach Hause bringen. Hutch vertraue mir, mir Emily.
 Denn weißt du Hutch,der Engel Lothar ist extra aus Siegen nach Dortmund gekommen, um auf mein Brüderchen Buth aufzupassen, damit meine Menschen von Dortmund aus zu dir zum Bodensee fahren konnten, um dich abzuholen.Buth wäre ja gerne mitgekommen aber so ne lange Fahrt wäre für mein kleines Staffbrüderchen doch etwas zu viel geworden.Und da hat Lothar dann einfach gesagt hat,ok fahrt ihr mal alle los, ich komme rüber pass auf den Jungen auf damit er nicht so lange alleine ist.
 
*Ist Buth nü ganz dolle böse auf mich weil weil,wegen mir nun ohne seine Engelchen den ganzen Tag alleine sein muß?*
Ganz dolle ängstlich guggte ich Emily an.
 
*Nein Hutchi,mache dir da mal keine Gedanken,im Gegenteil. Engel Lothar und mein Brüderchen Buth sitzen bestimmt nun auch zappelnd auf dem Sofa und hoffen, dass wir dich ganz heile zu deinem neuen Frauli hin bekommen.*


 
Mein Herzchen bollerte so stark in diesem Moment.
Buth, Engel Lothar, auch euch Beiden möchte ich vom ganzen Herzen danke sabbern.
 

Ganz klein machte ich mich nun. Was passierte hier? Warum kamen so viele Engel zu mir altem verbrauchten Hund? Und was war das ein Zuhause?
Vor meinen Augen kam wieder das Zuhause hoch, wo ich zehn Jahre meines Lebens verbracht hatte und ein leises Wimmern drang aus mir heraus.
 
Mein Köpfchen wollte schon wieder höhnisch sagen *Was haste denn erwartet du alter Hund?* Doch ehe die Worte noch klar an mich dringen konnten, hörte ich schon die sanfte Stimme von Birgit, die beruhigend auf mich einsprach.
Ihre Sanftheit übertönte diese böse Stimme in meinem Kopf und ich blickte sie so voller Hoffnung ängstlich an.  
Auch Achim begann nun zu mir zu sprechen. Sagte mir das es nun nicht mehr lange dauern würde, bis wir endlich ankommen würden und ich dann mein neues Frauli kennenlernen würde.
 
Eure beider Stimmen haben mir die lange Fahrt über sehr geholfen.
Ihr strahltet soviel Liebe und Wärme aus, obwohl ich spürte wie dolle müde ihr doch wart. Begierig sog ich auch eure Düfte tief in mir ein. Denn ich wollte euch nie vergessen, euch die ihr meine Engel wart die mich in meinen Welpentraum hineinbrachten.

Wie ängstlich war ich doch als du Birgit auf einmal zu mir sagtest  *Schau mal Hutchi da vorne da ist dein neues Frauli*
Innerlich wurde ich auf einmal ganz nervös, denn ich spürte nun diese Aufregung in euch allen.  Wer war dort draußen dieser Mensch?
Noch ehe ich weiter denken konnte, hieltet ihr auch schon an und du Achim öffnetest die Ladeklappe und holtest mich innerlich zitterndes Bündelchen hinaus. Zielos lief ich erstmal soweit die Leine ging schnuppernd herum, während ihr zwei Engel euch mit diesem Menschen unterhieltet, den ihr mein neues Frauli nanntet.
Ich wußte gar nicht wie mir geschah, als du Achim diesem Fraulimenschen auf einmal die Leine in die Hand gabst und wir alle zusammen in Richtung dieses großen riesigen Wohnhauses gingen.
Verzeih mir mein liebes Mädchen, verzeih mir Emily, dass ich in meiner völligen Unsicherheit und Angst, ganz vergessen hatte mich von dir zu verabschieden. Dabei hattest du mir auf deinem Rücksitz so dolle geholfen. Ich hoffe du bist mir altem Hund nicht böse deswegen. Ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du für eine kurze Zeit deine beiden Engel mit mir geteilt hast.
 

Mein Menschenfrauli öffnete nun eine Tür und ich betrat geschützt von einem meiner Engel Birgit zum erstenmal mein neues Zuhause.
Éngel Achim wollte noch kurz mit  Emily eine Runde drehen, weil sie dank mir ja die ganze Zeit im Auto sitzen musste *seufz* die Arme*


Geschockt sah ich das dort schon drei Hunde waren, die ungestüm an die Tür kamen und begannen uns abzuschnuppern. Und was bitte lief denn da noch rum?


So kleine komische Hunde mit Stehohren, die aber nicht bellten.
 
Mein Engel und dieser Fraulimensch setzten sich nun  auf das Sofa. Ich ganz klein wegen dieser vielen Mitpfoten hier, hopste in meiner Hilflosigkeit und Verzweiflung schutzsuchend gleich mit hinauf.  Hätte gerne gewusst, worüber sie da redeten.
Engel Achim kam dann auch noch kurz in diese Wohnung und ich dachte schon er wäre gekommen um mich wieder mitzunehmen. Mitzunehmen in dieses geborgene Auto, zu dieser lieben Hündin. Doch auch er redete dann noch kurz mit diesem Fraulimenschen und dann .........................
Ja, dann beugten sich auf einmal meine zwei Engel zu mir hinunter und ich spürte schon wieder dieses schmerzvolle Ziehen ganz tief in meiner Seele.
Fühlte, spürte ich doch unter ihren zärtlichen Worten, zärtlichen Streicheleinheiten, dass sich nun auch unsere Wege für immer trennen würden.
Dieser Fraulimensch brachte euch noch bis zur Wohnungstüre, während ich altes Hundchen nun immer kleiner wurde auf diesem großen Sofa. Ich sah wie sie an mir vorbei auf den Balkon ging, euch noch dankend hinterherwinkte.
 

Ja ich bin's Birgit und Achim, euer alter ängstlicher Hutch.


Noch heute nach einem Jahr, wenn ich vom Balkon meines Zuhauses runterschaue, meine ich manchmal euer Auto dort unten stehen zu sehen. Das Auto was mich dank euch beiden Engel zum Beginn meines kleinen dummen Welpentraumes brachte. Noch heute spüre ich dann diese geborgene Wärme in mir, die ihr mir die ganze Fahrt über gegeben habt.
 
danke dir mein Engel Birgit
danke dir mein Engel Achim

danke an Emily, meiner Freundin auf dem Rücksitz

in unvergessener inniger Liebe

euer kleiner Hutch
 

****

Tja, nun lag ich da. 

Ganz klein und völlig hilflos auf diesem Sofa. Wußte immer noch nicht so richtig, was eigentlich mit mir passiert war.
Einer von den Hunden, der kleine Weiße kam plötzlich auf mich zugehopst und stupste mich an *sachemal warum bist du denn so traurig?*
Die unverhoffte Berührung erschreckte mich so sehr, dass ich aufschrie und ihn wegschnappen wollte, erinnerte sie mich doch so sehr an die schmerzvollen Berührungen von damals, als meine Pfotenbrüder in ihrer Angst auf meine blutenden Wunden traten.
 
Voller Panik guggte ich nun den Menschen an, die anderen Hunde, wußte ich doch das ein braver Hund nicht schnappen durfte, wußte nun hatte ich alles verspielt.
 
Doch der weiße Hund guggte mich nur ganz traurig an, hatte fast schon Wasser in seinen Äugelchen gehabt, dreht sich um und stiefelte ganz geknickt aus dem Raum.
Und was machte der Fraulimensch? Als er sich zu mir niederbeugte, sich neben mich setzte, ach ich duckte mich noch tiefer in die Polster des Sofas, weil ich nun dachte, dass die Schläge kamen, weil ich ja so ein böser Hund war.
Die plötzliche Berührung der Hand auf meinem zittrigen Körper lies mich wimmernd zusammen zuckend. Doch was war das?
Keine Schimpfe, keine Haue?
Als ich auf einmal diese sanfte Stimme hörte, die beruhigend auf mich einredete, wagte ich ja doch ein Blick hinauf zu diesem Fraulimensch.
 
Wisst ihr, es war so schwer für mich dies alles zu begreifen.
Ich glaube, das hatten auch die beiden Tiere hier gespürt, die das sagen hatten in diesem Rudel. Als ich wieder mal völlig hilflos und verzweifelt an mir rumknabbern wollte, mich wieder völlig fallenlassen wollte, weil mein kleines dummes Köpfchen mir immer wieder einhämmerte *dich alten Hutch wird man nie liebhaben können* ,hopsten sie eines Tages einfach zu mir aufs Sofa, kuschelten sich an mich und.......alles brach aus mir heraus. Vor allem aus dem Grund, weil das kleine weiße Hundchen mich seid dem Vorfall völlig ignorierte und ich mich ja so elendig fühlte, so alleine und so völlig verzweifelt.
 
Der große Rüde und der kleine Kater guggten mich erstaunt an *wieso alleine Hutch? Schau dich doch mal um hier, du bist bei uns,,in unserem Rudel, bei unserem Frauli und glaub uns eins Hutchi, bei uns brauchst du keine Angst zu haben. Da bist du nicht alleine,und vor allem Hutchi, hier wird dir keiner mehr weh tun vertraue uns.*
 
Ja und dann begannen die Beiden mit mir zu reden. Erzählten uns von ihren verschiedenen Vergangenheiten, ihren eigenen Ängsten die sie mal hatten. Ja, ich gebe zu sie gaben mir in diesem Moment das Gefühl dass ich gar nicht so anders war wie ich meinte. Das ich nicht der böse, alte, nichtsnutzige, verbrauchte Hund bin, sondern ganz einfach eine kleine Pfote wie sie,die erstmal lernen musste was es heißt zu leben.
 
Fragend guggte ich die Beiden an.
*Hattet ihr auch so viele Engel?*
 
Kater Jerry schaute mich ganz ernst an und erwiderte *nein Hutchi,wir hatten nur unser Frauli. Aber weißt du, so besondere Hunde wie du, die haben Engel, die sie auf den richtigen Weg zum Leben bringen. Und Hutchi, du hattest mehr Engel als du denkst.*
 
Ich guggte die beiden ziemlich ratlos an. Noch mehr Engel, als die die ich kenengelernt hatte? Als die, die ich tief in meine Seele verankert hatte? 
Rüde Jimmy schaute mich liebevoll an *Ja Hutchi weißt du, eines Tages bekamen wir Besuch von Astrid. Anfangs wussten wir ja nicht, dass sie ein Engel von dir war, der hier bei uns nachschaute, ob du auch glücklich werden könntest bei uns. Diesen Engel hatte Sandra geschickt, um sicher zu gehen, dass du auch wirklich ein schönes, gutes, geborgenes Zuhause bekommen würdest. Ja, nü schau nicht so erstaunt Hutchi,du hast wirklich so viele Engel gehabt.
Astrid war wirklich lieb, weißt du Hutch, sie hat nicht drauf geschaut, dass wir alle nur ne Wohnung hatten. Ihr war es auch egal, dass unser Frauli arbeiten musste und uns dann alle alleine lassen mußte. Ihr war es wichtig wie wir lebten, ob wir glücklich waren und das alleine zählte bei ihr. Weißt du eigentlich wie nervös damals unser Frauli war? Hatte noch mehr geschlottert wie du jetzt, weil sie dachte mit uns würde sie wenig Chancen haben dich zu bekommen. Weil weißte Frauli weiß gar nicht wie toll sie eigentlich ist. Sie meint immer sie wäre ein nichts.
Doch dein Engel Astrid hat einfach nur in unsere Äugelchen geguggt, hat Frauli angeguggt wie sie so hilflos vor sich hinschlotterte. Tja und dann wußte sie, dass du hier glücklich werden könntest. Engel spüren so etwas Hutchi weißte*
  
Mein Herzchen bollerte ganz dolle als ich das hörte.
Sandra hatte einen Engel vorausgeschickt, um zu schauen, ob ich auch glücklich werden könnte? Kann euch gar nicht sabbern, was nun in mir vorging.
Wo war dieser Engel? Warum war ich ihm nicht begegnet?
 
Ich spürte ganz tief in mir, er muss ein ganz besonderer Engel gewesen sein, der vorrauschauen konnte wie mein kleines Leben weiter gehen würde.
 
Hallo du, ja du Astrid, siehst du mich heute fast ein Jahr später?


Ich kann dir gar nicht sagen, wie dankbar ich dir bin, dass du mir kleinen Hutchi erlaubt hast in dieses Rudel zu kommen. Zu diesem Rüden, zu diesem Frauli.
 
Du hattest recht gehabt damals Astrid, als du von Sandra als mein Engel geschickt wurdest. Hattest recht gehabt, als du damals gespürt hattest hier könnte ich alter Hutchi glücklich werden.
Auch wenn wir uns wahrscheinlich nie treffen werden Astrid, tief in mir brennt auch für dich diese innige liebevolle Wärme in meiner Seele.
 
danke dir dafür mein Engel Astrid


dein kleiner Hutchi

 

Fassungslos lag ich noch lange hinterher auf dem Sofa und fragte mich wie so oft in letzter Zeit warum? Was passierte hier eigentlich?
 
Ich war doch nur ein alter verbrauchter Hund, zu nix nütze,nix wert.
 
Und doch während ein Engel mich und meine Pfotenfreunde in diesem Raum fand, waren überall andere Engel da, die ohne uns zu kennen oder uns je gesehen haben  anfingen um uns,um unser kleines verkorkstes Leben zu kämpfen.
Die anfingen unseren kleinen dummen Welpentraum zu verwirklichen.
 
Einem ganz besonderen Engel möchte ich hier noch gerne etwas sabbern, weil das liegt mir doch sehr auf der Seele. Auch wenn ich nicht verstehe, warum Jimmy immer mit den Zähnen knirscht wenn dein Name fällt.

Weißt du es noch Engel Claudia?


Du warst es die damals vor fast einem Jahr meinem Frauli diese Mail geschickt hattest. Du warst es damals ,die meinen ersten Schritt in ein glückliches Welpenleben geebnet hatte.
 
Frauli war ja zu Anfang so hilflos, erstens hatte sie Angst, dass sie mich nicht bekommen könnte, weil sie ja schon so viele Pfötchen hatte, dann die Sorge wie bekommt sie mich zu ihr und und und...............
So viele Steine auf dem Weg zu meinem Welpentraum.
 
Und was machtest du?
Mit deinem großen Herzen für uns kleine Pfötchen, klopptest du rigoros einen Stein nach dem anderen weg. Sachtest immer wieder nur" Das kriegen wir hin ".
 
Woher wusstest du, das dies mein richtiges Zuhause sein sollte?
Du kanntest mein Frauli doch nur aus dem Internet.
 
Und und wieso hast du für mich alten verbrauchten Hund so gekämpft?
 
Ich war doch so fremd, so fern von dir . Und doch da warst du auf einmal da und hast für mich kleinen Hund begonnen zu kämpfen. Hast deine Nächte für mich um die Ohren geschlagen, hast dein Telefon für mich heißlaufen lassen. Ja warst seid du mich das erstemal in einer Mail gesehen hattest, als mein *Schutzengel*rund um die Uhr da.
 
Claudia, ich weiß nicht wie ich dir dafür jemals danken könnte. Ich kann nur eins immer und immer wieder von Herzen sabbern * ich habe dich auch, wenn ich dich nicht kenne, mein Schutzengel Claudia - Bulli ganz ganz dolle lieb.
Sage auch dem Engel Manfred mal ein ganz liebevolles Dankeschön von mir.
Ja, gugg nit so Frauli hat mir gesagt, dass er dir ganz dolle dabei geholfen hat, dass ich klein Hutchi heute meinen Welpentraum leben darf.
 
Ihr Beide wart als Engel Mae damals die Notmail loschickte, meine Schutzengel die dafür gesorgt haben, dass ich alter kleiner Hutch so ein super Zuhause gefunden habe.

Dafür sage ich ganz leise, tief aus meinem Herzen heraus danke euch beiden,

 
euer kleiner Hutchi 

 

Fast ein Jahr ist nun vergangen.
Mein Blick meine Gedanken gehen hinaus in die Ferne, hinaus zu euch allen
ihr die meine Engel wart auf dem Wege zu meinem kleinen Welpentraum.
 
Nie hätte ich geglaubt, das, dieser jemals wahr werden würde.
 
Doch ihr habt es möglich gemacht.
Möglich gemacht weil ihr etwas ganz besonderes seid.
 
Ich habe nie gewusst, dass es auch Menschen gibt, die für ein kleines Pfötchen kämpfen, die spüren, ja wissen das auch so ein kleines Pfötchen eine Seele hat, die glücklich sein möchte.

Das ich Hutchi heute wieder lachen kann, Freude am Leben habe, mit meinem Rudel gesund und munter über die Felder toben kann, das ich meinen Welpentraum den ich vor einem Jahr schon lange aufgegeben hatte nicht nur träumen darf sondern mit ganzem Herzen ausleben darf, das habe ich euch allen zu verdanken.
Euch allen, die ihr meine Engel wart auf dem Weg in mein kleines Pfotenglück.
 
Mein Frauli, mein Rudel und auch ich, möchten euch hiermit nochmals vom Herzen ganz dolle lieb danke sagen.
Danke das ihr uns zusammen geführt habt das ihr für uns gekämpft habt,ihr euch für uns eingesetzt habt.
 
Danke euch meine Engel,

das ich euer kleiner alter Hutchi durch euch alle wieder leben darf.

Bübchen, du hast einen ENGEL immer vergessen!
Dein Frauli SCHLABBI und Rudel!
Wenn SIE nicht " ja "gesagt hätte, gebe es keinen Welpentraum!
DANKE Schlabbi!
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